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10. Januar 2011 (Bremen)

Asthma-Gefahr bei Babyschwimmen im Chlor?

Wenn schon die Pressestelle des Umweltbundesamtes formuliert « Für Kinder unter zwei Jahren, die familiär mit Allergien vorbelastet sind, vorerst kein Babyschwimmen», dann steht es gar nicht gut um die Gesundheitsprognose für unsere Allerjüngsten, wenn sie sich in Hallenbädern zum Schwimmen einfinden.
Diese Empfehlung bedarf weiter keiner Kommentierung durch die Naturbäder-Branche. Es reicht, weiter die Presseinformation des UBA zu zitieren: «Möglicherweise können Reaktionsprodukte des Chlors bei Risikogruppen zur Entwicklung von Asthma beitragen. Vor allem Trichloramin, ein Reaktionsprodukt aus Chlor und dem von Badegästen eingetragenem Harnstoff, ist als asthmaauslösende Substanz in Verdacht geraten. Ob tatsächlich eine Schadwirkung auf das Lungenepithel im frühkindlichen Stadium ausgeht und diese zu Asthma führt, kann auf Grund fehlender Daten zur Wirkschwelle von Trichloramin noch nicht abschließend beurteilt werden. Besorgten Eltern von Kindern unter zwei Jahren, in deren Familien gehäuft Allergien auftreten, empfiehlt das Umweltbundesamt (UBA), aus Vorsorgegründen vom Babyschwimmen abzusehen, bis geklärt ist, ob sich der Verdacht bestätigt.»